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04.12.2008

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T A U Z I E H E N ein alter Sport im neuen Gewand

 

PICK UP THE ROPE (Seil auf)!

Mit dieser Aufforderung des Kampfrichters wird der Kampf zweier Mannschaften von je 8 Tauziehern aufgenommen. Damit ist auch bereits der britische Ursprung dieses harten und technisch sehr anspruchsvollen Wettkampfsports angedeutet.

Erfunden - wie übrigens auch manch andere Sportart - wurde Tauziehen von Matrosen. Die wirklichen Ursprünge reichen jedoch weit zurück bis ins Altertum. Ganz zufällig wird es wohl nicht gewesen sein, daß Tauziehen eine der Disziplinen der Olympischen Spiele der Neuzeit war. Sechsmal von 1900 bis 1916, traten Tauziehmannschaften unter den olympischen Ringen zum Wettkampf an. Die allerersten Mannschaften wurden noch weitgehend von Leichtathleten und Gewichthebern gebildet. Schon bald setzte sich aber das Spezialistentum durch. Dies war wohl der Grund, daß der Tauziehsport lange Zeit von der internationalen Bühne verschwand.

Anfang der 60er Jahre kam es zu einer Renaissance dieses Sports. Der Tauzieh-Weltverband "TWIF" wurde gegründet. Heute sind 25 Nationen von allen 5 Kontinenten mit mehreren tausend Aktiven der TWIF angeschlossen.

TAKE THE STRAIN (Spannen)!
Nach diesem Ruf des Kampfrichters begeben sich die beiden Teams in Wartestellung. Das Seil wird in Hüfthöhe gestreckt, bis die Mittelmarkierungen am Seil genau über der am Boden angebrachten Linie übereinstimmt.

Die Regeln, so einfach und logisch sie auf Anhieb erscheinen, sind genau festgelegt. Das beginnt bei der Gewichtslimitierung für das gesamte Team, über Sportkleidung und Schuhwerk und endet bei erlaubten Griffen, Zügen und Verankerungen.

PULL (Ziehen)!
Mit diesem letzten Ruf des Kampfrichters wird der Kampf eröffnet. Nun wird die ungeheure Anforderung an den sportlich trainierten Körper mit einem Schlag im wahrsten Sinne des Wortes augenfällig. Sehr bald erkennt der Zuschauer, daß hier keine rohen Kräfte sinnlos walten. Der Kampf wird von Technik und Taktik beherrscht und der Coach wird zu einem Hauptrollenträger.

WINNING A PULL (Zuggewinn)!
Ein Zug gilt als gewonnen, wenn auf korrekte Art die weiße Seilmarkierung (4-m-Distanz) über die Bodenmittellinie gezogen wurde. Der Wettkampf besteht aus drei Zügen, wobei nach jedem Zug die Seiten gewechselt werden. Gewinnt ein Team die ersten beiden Züge, gehört ihr automatisch auch der dritte Zug.

INFORMATIONEN ZUM WETTMAMPF
Es wird über eine Distanz von 4 m gezogen ohne Zeitbegrenzung! Wettkampfbahn: Flache, ebene und gleichmäßig mit kurzem Gras bedeckte Oberfläche. Länge mindestens 45 Meter. Breite 12,5 Meter je Bahn. Wettkampfseil: 33,5 m lang, 100-125 mm Umfang und aus Langhanf oder Kunstfaser.

Mit dieser Aufforderung des Kampfrichters wird der Kampf zweier Mannschaften von je 8 Tauziehern aufgenommen. Damit ist auch bereits der britische Ursprung dieses harten und technisch sehr anspruchsvollen Wettkampfsports angedeutet.

Erfunden - wie übrigens auch manch andere Sportart - wurde Tauziehen von Matrosen. Die wirklichen Ursprünge reichen jedoch weit zurück bis ins Altertum. Ganz zufällig wird es wohl nicht gewesen sein, daß Tauziehen eine der Disziplinen der Olympischen Spiele der Neuzeit war. Sechsmal von 1900 bis 1916, traten Tauziehmannschaften unter den olympischen Ringen zum Wettkampf an. Die allerersten Mannschaften wurden noch weitgehend von Leichtathleten und Gewichthebern gebildet. Schon bald setzte sich aber das Spezialistentum durch. Dies war wohl der Grund, daß der Tauziehsport lange Zeit von der internationalen Bühne verschwand.

Anfang der 60er Jahre kam es zu einer Renaissance dieses Sports. Der Tauzieh-Weltverband "TWIF" wurde gegründet. Heute sind 25 Nationen von allen 5 Kontinenten mit mehreren tausend Aktiven der TWIF angeschlossen.

TAKE THE STRAIN (Spannen)!
Nach diesem Ruf des Kampfrichters begeben sich die beiden Teams in Wartestellung. Das Seil wird in Hüfthöhe gestreckt, bis die Mittelmarkierungen am Seil genau über der am Boden angebrachten Linie übereinstimmt.

Die Regeln, so einfach und logisch sie auf Anhieb erscheinen, sind genau festgelegt. Das beginnt bei der Gewichtslimitierung für das gesamte Team, über Sportkleidung und Schuhwerk und endet bei erlaubten Griffen, Zügen und Verankerungen.

PULL (Ziehen)!
Mit diesem letzten Ruf des Kampfrichters wird der Kampf eröffnet. Nun wird die ungeheure Anforderung an den sportlich trainierten Körper mit einem Schlag im wahrsten Sinne des Wortes augenfällig. Sehr bald erkennt der Zuschauer, daß hier keine rohen Kräfte sinnlos walten. Der Kampf wird von Technik und Taktik beherrscht und der Coach wird zu einem Hauptrollenträger.

WINNING A PULL (Zuggewinn)!
Ein Zug gilt als gewonnen, wenn auf korrekte Art die weiße Seilmarkierung (4-m-Distanz) über die Bodenmittellinie gezogen wurde. Der Wettkampf besteht aus drei Zügen, wobei nach jedem Zug die Seiten gewechselt werden. Gewinnt ein Team die ersten beiden Züge, gehört ihr automatisch auch der dritte Zug.

INFORMATIONEN ZUM WETTMAMPF
Es wird über eine Distanz von 4 m gezogen ohne Zeitbegrenzung! Wettkampfbahn: Flache, ebene und gleichmäßig mit kurzem Gras bedeckte Oberfläche. Länge mindestens 45 Meter. Breite 12,5 Meter je Bahn. Wettkampfseil: 33,5 m lang, 100-125 mm Umfang und aus Langhanf oder Kunstfaser.

(Übernommen aus der Homepage des KSV St.Georgen.)

Entwicklung des Verbandes bzw. des Tauziehens siehe DRTV-Homepage.
Seite "Historie". (Direkte Verbindung über Link)

Wussten Sie schon?

dass bei Spitzenmannschaften im Tauziehen ein Zug bis zu vier Tonnen erreicht werden.

Das Zugseil für sieben Tonnen ausgelegt ist.