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04.12.2008

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 R A S E N K R A F T S P O R T 3hammer.gif (9459 Byte)

Die Sportart Rasenkraftsport besteht aus den drei Disziplinen Hammerwurf, Gewichtwurf und Steinstoß. Gewichtwerfen und Steinstoßen werden auch als Einzelwettbewerbe ausgetragen.
Neben verschiedenen Altersklassen unterscheidet man im Rasenkraftsport auch noch in Körpergewichtsklassen. Seit 1981 ist Rasenkraftsport auch für Frauen und Mädchen vom DRTV freigegeben worden. Die Wurfgeräte sind je Altersklasse und Geschlecht unterschiedlich schwer. Bei Mannschaftswertungen muß in jeder Gewichtsklasse ein Wettkämpfer aufgestellt sein.

Das Hammerwerfen
Der Ursprung des heutigen Hammerwerfens liegt in England. Im Jahre 1887 wurde das Regelwerk bezüglich der Beschaffung des Hammers und der Durchführung der Würfe verbindlich festgelegt. Das Hammerwerfen zählt zu den schwierigsten technischen Disziplinen, da eine perfekte Technik nötig ist und der Werfer, bei höchster Konzentration auf engsten Raum drehend, den Abwurf so wählen muß, daß die größtmögliche Weite dabei erzielt wird.

Das Gewichtwerfen
Das Gewichtwerfen ist nicht so bekannt, jedoch genau so schwer und interessant wie das Hammerwerfen. Diese Übung war in den Jahren 1904 und 1920 sogar olympisch. Der eigentliche Wurf erfolgt wie beim Hammerwerfen aus einem Kreis von 2,135 Metern Durchmesser.

Das Steinstoßen
Auch das Steinstoßen war zeitweise olympisch. Der Stein selbst hat die Form eines Quaders und wird aus dem Anlauf heraus gestoßen. Hierbei muß der Stein jedoch einarmig getragen und vor einem am Boden befestigten Balken abgestoßen werden.

Wettkampfregeln
Jeder Teilnehmer hat pro Disziplin vier Versuche. Der beste Versuch wird  für den Dreikampf als auch für die Einzelmeisterschaft gewertet.

Wer kann Rasenkraftsport betreiben?
Etwas Bewegungsgefühl sollte man mitbringen, denn der Bewegungsablauf im Hammerwerfen und Gewichtwerfen ist nicht so einfach zu erlernen, wie der im Steinstoßen. Da die Wettkampfgeräte dem Alter angepaßt sind, kann Rasenkraftsport von der Schülerklasse bis ins hohe Alter betrieben werden.

Was braucht man?
Normale Sportkleidung und Turnschuhe sind zunächst ausreichend. Die Sportgräte sind beim Verein vorhanden. Evtl. noch einen alten Lederhandschuh zum Schutz der Hand.

Wie fängt man an?
Besuche die Übungsstunden eines Rasenkraftsportvereins. Das Steinstoßen erlernt man am schnellsten und den Hammer kann man zu Beginn auch aus dem Stand fliegen lassen.

(Übernommen aus der Homepage des KSV St.Georgen.)

Entwicklung des Verbandes bzw. des Rasenkraftsportes siehe DRTV-Homepage.
Seite "Historie". Direkte Verbindung über Link: www.drtv-sport.de