SRTV aktuell Blog

Südbadischer Rasenkraftsport- und Tauziehverband e.V.

RKS: Rasenkraftsportler machen keine Ferienpause

Erstellt von Jörg Hess am 19. August 2018

Das Training läuft durch

Auch wenn die Rasenkraftsportler des TV Langenbrand die Ferien mit einem Feriensportfest mit Grillfest begrüßte hatten, Training zu Trainingswettkämpfe laufen in der Sommersaison durch, denn schon Anfang September werden die nächsten großen Wettkämpfe stattfinden. Zu Ferienbeginn stand das Feriensportfest in Langenbrand und das nationale Hammerwurfmeeting in Dischingen auf dem Programm.

Zum Ferienauftakt herrschte auf dem Sportplatz in Langenbrand Wettkampfstimmung. Während auf dem Grill schon die ersten Steaks und Würstchen brutzelten, wurde an drei Stationen der Wettkampf um den Sieg im Hammerwerfen, Steinstoßen und Gewichtwerfen gekämpft, denn diese drei Disziplinen gehören zu einem Rasenkraftsportdreikampf. Die beiden jüngsten Teilnehmer in der Gruppe „Schüler C“ legten dabei eine deutliche Duftmarke, denn sie erzielten beide persönliche Bestleistungen im Dreikampf: Emil Kroner machte sich mit 1212 Punkten selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk, sein Trainingskollege Jaron Wörner legte da sogar noch eine Schippe darauf: 1333 Punkte, damit wären die beiden als Mannschaft mit 2545 Punkten aktuell die Nummer zwei in der deutschen Rangliste. Auch bei den Schülern B, Gewichtsklasse über 50 kg hagelte es persönliche Bestleistungen: Elias Schalamon (2781 Punkte), Mateo Körner (2431 Punkte) und Nikolaus Beilharz (2093 Punkte) zeigten durchweg sehr gute Leistungen. Bei den Schülern A (unter 56kg) stand Aaron Schalamon (2445 Punkte) ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von Felix Beilharz, der seine persönliche Bestleistung von 1878 Punkten mit silber krönte. In der Gewichtsklasse über 65 kg siegte Marvin Baumann (WG Fränkisch-Crumbach) unangefochten mit 2396 Punkten, gefolgt von Mikail Özdemir (TG Ötigheim) mit 1894 Punkten. Luis Hucker (Neuzugang beim TV Langenbrand) erzielte in seinem ersten Dreikampf sehr gute 1722 Punkte. In der Männlichen Jugend B verfolgten die Zuschauer gespannt, ob es weitere Leistungssteigerungen geben würde – und sie wurden nicht enttäuscht: in der Gewichtsklasse unter 82 kg steigerte David Schalamon seine persönliche Bestleistung auf 2556 Punkte, Benjamin Strobel warf den Hammer in der nächsten Gewichtsklasse fünf Meter weiter als seine bisherigen Ergebnisse auf 45,09 Meter (2174 Punkte – Bestleistung). Nach langer Trainingspause war Friedemann Roth in der Gewichtsklasse unter 75 kg am Start, herausragend dabei seine überraschend gute Leistung mit dem 6kg Hammer: 47,75m, und 2112 Punkten im Dreikampf. Beim Gewichtwerfen zeigte sich Leon Wörner bei den Junioren über 90 kg in Top-Form: 16,80m mit dem 12,5 schweren Gewicht und mit 1862 Punkten im Dreikampf eine neue pers. Bestleistung. Nur im Hammerwurfring tragen in der Männerklasse Simon Krieg (53,33m Saisonbestweite), Timo Mungenast (47,70m) und Corsin Wörner (61,39m, Saisonbestweite) an. Nur Andreas Scherbarth stellte sich allen drei Disziplinen und erzielte mit 2137 Punkten durchweg gut Leistungen. In der Seniorenklasse 4 traten Peter Gerth (TV Haslach, 26,35m) und Gerold Baumstark (TG Ötigheim, 30,93m) ausschließlich mit dem 5kg schweren Hammer in den Ring. Auch der Wettkampf der weiblichen Athleten war gut besetzt: Ihren ersten Wettkampf bestritt Annalisa Körner (TV Langenbrand) in der Klasse der Schülerinnen C mit einem guten Ergebnis mit dem 3 kg schweren Wettkampfhammer (20,31m) und einem Dreikampfergebnis von 1098 Punkten. Bei den Schülerinnen A trat Julia Wörner im Dreikampf an und erzielte mit 1821 eine neue persönliche Bestleistung, herausragend dabei die Steinstoßweite mit 10,56m. Christine Sarka von der TG Ötigheim erzielte bei der Weiblichen Jugend B ein Dreikampfergebnis von 1699 Punkten). In der Frauenklasse traten drei TVL-Sportlerinnen in der Gewichtsklasse unter 78kg gegeneinander an. Herausragend war dabei die Hammerwurfleistung von Rebecca Lasch, den 4kg-Wettkampfhammer auf 37,32m warf und mit 1983 Punkten eine neue persönliche Bestleistung erzielte, gefolgt von ihrer jüngeren Schwester Melissa Lasch, die nur im Hammerring antrat (34,34m, 536 Punkte) und Annalena Gutknecht (33,40m Hammer, 521 Punkte).

Den Schwung aus dem Feriensportfest nahmen die Männer des TV Langenbrand dann mit zum 3. Nationalen Hammerwurfmeeting in Dischingen. Dort stand Corsin Wörner mit 58,15m und der Silbermedaille auf dem zweiten Treppchenplatz. In der gleichen Klasse vervollständigten dann Simon Krieg mit 51,14m und Andreas Scherbarth mit 49,07m das gute TVL-Abschneiden auf den Plätzen 4 und 5. Ganz oben auf dem Treppchen stand Leon Wörner bei den Junioren U23, der die Konkurrenz mit 40,57m und dem ebenfalls 7,26 schweren Wettkampfhammer weit hinter sich ließ.

Text und Bild: Katharina Vogt

 

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RKS: Langenbrand verteidigt Bundesliga-Titel

Erstellt von Jörg Hess am 19. August 2018

TVL stellt erfolgreichste Mannschaft in Relativwertung

Traditionell wird am Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport ein zusätzlicher Wettbewerb mit anderen Grundlage veranstaltet: Die Bundesliga der Mannschaften. Großer Unterschied zu den Deutschen Meisterschaften ist die Relativwertung des Gewichts der Teilnehmer: startet bei „normalen“ Rasenkraftsportmeisterschaften jeder Sportler in „seiner“ Gewichtsklasse und die Ergebnisse in den drei Disziplinen Hammerwerfen, Gewichtwerfen und Steinstoßen werden nach einem festgelegten Schlüssel aus Alter, Gewichtsklasse (z.B. bis 98 kg oder unter 77kg) des Athleten umgerechnet. Daraus sich ergebende Punkte führen dann zu den Platzierungen. Anders bei der Bundesliga der Männermannschaften. Dort versucht der Trainer Mannschaften aus vier Athleten zusammenzustellen, deren Ergebnisse dann durch das Gewicht der Mannschaft (berechnet bis maximal 106 kg) geteilt werden. Es gibt Stimmen, die diese Berechnung für deutlich fairer halten als das sonst übliche Rasenkraftreglement, aber auf jeden Fall ist es spannend zu sehen, wie sich die Mannschaftsergebnisse verschieben können.

In Dischingen, dem Austragungsort der diesjährigen Bundesliga-Wettkämpfe, war der TV Langenbrand mit 2 Mannschaften am Start. Die Mannschaft 1 (Corsin Wörner, Timo Mungenast, Simon und Philip Krieg) gelang es sich in einem spannenden Wettkampf knapp vor die Konkurrenz aus Dischingen und Waiblingen zu setzen und damit den Bundesliga-Titel zu verteidigen, den sie bereits 2017 gewonnen hatten. Mit 100,77 Punkten wurden sie Bundesliga-Meister, das auch dank einer sehr guten Gewichtwurfleistung (23,14m) von Kapitän Corsin Wörner. Auch die zweite Mannschaft aus dem Murgtal gab ihr Bestes und konnte sich noch im guten Mittelfeld der Bundesliga platzieren. Mit den Brüdern Leon und Bastin Wörner, Andreas Scherbarth und Hannes Morlock erzielte die Mannschaft TVL 2 mit 80,69 den sechsten Platz.

Text: Katharina Vogt

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RKS: Murgtäler stark bei den Deutschen Meisterschaften in Dischingen

Erstellt von Jörg Hess am 19. August 2018

TV Langenbrand hat die beste Mannschaft

Wenn die Männer ihre Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport austragen, dann wird schnell klar, nicht nur Kraft und Körper- und Muskelmasse sind entscheidend – auch Technik und Geschwindigkeit sind wichtige Faktoren. Seit Jahren ganz vorne dabei sind die Männer aus dem Murgtal, sie haben in der Szene einen Ruf zu verteidigen und das taten sie bei den Deutschen Meisterschaften in Dischingen wieder einmal – trotz gut gerüsteter Konkurrenz von anderen Vereinen.

Timo Mungenast lieferte mit 2338 Punkten im Dreikampf eine neue persönliche Bestleistung und sicherte sich den Titel Deutscher Meister im Dreikampf in der Gewichtsklasse unter 90 kg: bereits im Hammerwerfen wuchs er über sich hinaus und warf zum ersten Mal über die magische 50m-Grenze, sein 7,26 kg schwere Wettkampfhammer flog 50,63m weit, unerreichbar für die Konkurrenz und auch beim Steinstoßen mit dem 15kg schweren Stein stand er auf dem Siegertreppchen und holte sich mit 8,88m den Meistertitel. Beim Gewichtwurf musste er sich allerdings mit 20,19m 11 cm hinter dem Sieger Stefan Voitl vom SV Dischingen mit der Silbermedaille begnügen. In der Gewichtsklasse unter 71 kg zeigte Hannes Morlock eine konstante, sehr gute Leistung, in jeder Disziplin sicherte er sich den dritten Platz Hammer 35,13m), Gewicht 12,78m) und mit 7,07m zum ersten Mal über der 7-Meter-Marke beim Steinstoßen insgesamt im Dreikampf 1648 Punkte vor der Konkurrenz aus Paderborn und Mannheim. In der selben Klasse stellte sich auch Marc Prell vom TV Haslach der Konkurrenz: mit 1416 sicherte er sich den 7. Platz im guten Mittelfeld (siebter im Hammerwerfern mit 28,99m, einen sehr guten vierten Platz im Steinstoßen mit 5,79m und den siebten Platz im Gewichtwerfen mit 12,06m). Weitere Meistertitel brachte Simon Krieg mit zurück ins Murgtal: in der Gewichtsklasse unter 83 kg sicherte er sich Gold im Gewichtwerfen (20,28m) und mit 2154 Punkten aus den Meistertitel im Dreikampf. Einen Vizemeistertitel gab es auch für Corsin Wörner in der Klasse unter 98kg: er warf das Gewicht auf 22,39m. Trotz Knieproblemen wagte sich auch sein Bruder Bastin Wörner in der Klasse über 98 kg in den Wettkampf und wurde mit zwei Titeln belohnt: Meister im Gewichtwerfen (20,78m), Vizemeister im Dreikampf (2252
Punkte). In der selben Klasse startete auch sein Vereinskollege gegen die starke Konkurrenz aus ganz Deutschland. Andreas Scherbarth sicherte sich trotz Regen mit guten 8,27m den Vizemeistertitel im Steinstoßen. Mit dabei in Dischingen auch Leon Wörner, der mit einem guten Dreikampfergebnis von 1829 Punkten ins Murgtal zurück kehrte. Wichtig war auch der Beitrag von Philip Krieg für die Mannschaft aus dem Murgtal – er sicherte sich mit 1691 Punkten den fünften Platz in der Gewichtsklasse unter 77kg. Die Mannschaft des TV Langenbrand wurde somit mit einer guten Punktzahl von 12 553 Punkten und deutlichem Abstand vor der Konkurrenz Deutscher Meister – auch wenn gerade der SV Dischingen eine starke Männermannschaft an den Start gebracht hatte: Bastin, Corsin Wörner, Timo Mungenast, Hannes Morlock und Simon und Philip Krieg ließen sich von der Kampfansage der Dischinger Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen: „getreu dem Motto: Liebe Sportfreunde: 1. Kommt es anders als 2. Ihr denkt!!“ so Trainer Bernd Wörner strahlend.

Text: Katharina Vogt

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RKS: Hammerwurf-Schutzanlage in Langenbrand übergeben

Erstellt von Jörg Hess am 4. Juni 2018

Werfer-Anlage deutlich aufgewertet
Die Hammerwerfer aus Langenbrand, die sowohl für die LAG Oberer Murg bei Wettbewerben der Leichtathletik als auch für den TV Langenbrand bei Wettbewerben im Bereich Rasenkraftsport starten, haben endlich die ersehnte neue Schutzeinrichtung für den Werferring bekommen. Der Fangzaun mit Gerüst und Sicherheitsnetz war in Sinsheim (bei Heidelberg) am dortigen Olympiastützpunkt abgebaut und umgearbeitet im Mai in Langenbrand auf dem Sportplatz an der Murg wiederaufgebaut worden. Dabei hatten viele fleißige Helfer des TV Langenbrand mit angepackt, vor allem um Fundamente für die riesigen Träger zu graben, die mit passenden Bodenhülsen verankert wurden.So können nun die Schutznetze mehrere Meter weit hochgezogen werden, damit die schweren Hämmer im Training und im Wettkampf nur auf den Wurfsektor auf dem Sportplatz fliegen und Zuschauer, Sportkameraden und Trainer sicher hinter dem Werferring stehen. Beim ersten großen internationalen Wettkampf, der in der neuen Schutzanlage veranstaltet wurde, ließen sich es Bürgermeisterin Katrin Buhrke und Langenbrands Ortsvorsteher Roland Gerstner nicht nehmen, die Anlage in der Wettkampfpause selbst in Augenschein zu nehmen und allen Sportlern, die die Anlage zukünftig nutzen werden, unfallfreien Spaß und Erfolg zu wünschen und damit die Anlage auch offiziell frei zu geben. Bei „Werfen mit Musik“ zog in diesem Jahr etwas Olympisches Fieber auf den idyllischen Sportplatz an der Murg ein: Kathrin Klaas, Olympiateilnehmerin 2012 (Platz 5) und 2016 (Platz 18), war im 60köpfigen Starterfeld der umjubelte Star, denn sie war extra mit Bundestrainer Helge Zöllkau ins Murgtal gereist, um an dem Wettbewerb, den sie bisher nur aus Erzählungen von Sportkameraden kannte, teilzunehmen: „Super Atmosphäre hier und tolles Publikum!“ freute sie sich über ihren ersten Start im Murgtal. Zur Freigabe bat TVL-Vorstandsmitglied Bastin Wörner auch weitere deutsche Top-Athleten in den Ring, manche von ihnen sind auf dem Sportplatz in Langenbrand auch schon regelmäßige Gäste und waren schon bei mehreren Wettkämpfen vor Ort. V.l.n.r. Ortsvorsteher Roland Gerstner, Bürgermeisterin Kathrin Buhrke, Fabio Hessling (LAC Saarlouis), Rangliste Jugend A/U20 Platz 1 in Deutschland, Bernd Wörner (Trainer TVL), Kathrin Klaas (LG Eintracht Frankfurt), Helge Zöllkau (Bundestrainer Wurf), Samantha Borutta (TSG Mutterstadt) Deutsche U18 Meisterin 2017 und bereits 2018 Deutsche Winterwurfmeisterin U20 und Bastin Wörner (Vorstandsteam TV Langenbrand).

Text und Bild von Katharina Vogt

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RKS: Wurfanlage in Langenbrand erneuert

Erstellt von Jörg Hess am 6. Mai 2018

Neue Hammerwurfanlage steht
Verein und Verband packen gemeinsam an

Die Hammerwerfer der LAG und des TV Langenbrand trainieren das ganze Jahr auf ihrem Werferring, der schon sehr in die Jahre gekommen war und überwiegend aus Flicken und Reparaturstellen bestand. Ein Wintersturm gab der Anlage vor einigen Wochen den Todesstoß. Aber die neue Anlage lag schon bereit. Am Wochenende wurde sie nun aufgerichtet
Auf die Rentnertruppe des TVL ist Verlass: sie hatten die Arbeiten im Vorfeld übernommen, damit die neue Konstruktion aufgestellt werden konnte. Dazu gehörte vor allem die Metallarbeiten für die Halterungen für die Streben für das Netz und das Graben der Fundamente bis in den Granit unter dem Sportplatz, der z.T. weggespitzt werden musste. Am Samstag Vormittag waren alle Sportler, die nicht beruflich oder krankheitsbedingt verhindert waren auf dem Sportplatz gekommen, um gemeinsam anzupacken, wenn die riesigen Streben mit Hilfe eines Kranwagens aufgestellt werden sollten. Auch Rasenkraftsportwart Marc Prell (Verband Südbaden), selbst aktiver Sportler beim TV Haslach, war extra nach Langenbrand gefahren, um zu helfen. Nach den mühsamen Vorarbeiten war die Spannung groß, ob der Aufbau reibungslos funktionieren würde. Es klappte auch alles wie am Schnürchen, alles lief perfekt nur die letzte Hülse widersetzte sich hartnäckig. Aber Alwin Merkel ließ sich nicht schrecken, er schnappt sich Flex und Gummihammer und sorgte dafür, dass auch die letzte Strebe butterzart in ihre Hülse gleiten konnte. Die Anlage haben wir dankenswerter Weise vom TV Sinsheim bekommen, das war echtes Glück, freute sich Trainer Bernd Wörner, der mit seinen Trainingsgruppen jetzt endlich wieder ordentlich trainieren kann, denn die Saison läuft schon auf Hochtouren. Auch die Wettkämpfe, die übers Jahr in Langenbrand ausgetragen werden, sind nun wieder gesichert, bereits am 10. Mai finden nachmittags die Kreismeisterschaften Hammerwurf in Langenbrand statt und am 3. Juni der in der Vergangenheit immer mit interessanter internationaler Beteiligung veranstaltete Wettbewerb Werfen mit Musik.

Text: Katharina Vogt

Bilder: Katharina Vogt und Marc Prell

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RKS: Ostertrainingslager der Hammerwerfer

Erstellt von Jörg Hess am 6. Mai 2018

Internationales Treffen in Kroatien

Bereits zum dritten Mal waren die Hammerwerfer der LAG Obere Murg über die Ostertage in ein Trainingslager nach Kroatien gefahren. Dort standen den ganzen Tag Leichtathletik, Fitness und Kraftsport auf dem Stundenplan, denn das Trainingslager ist kein Wohlfühlurlaub, sondern eine knallharte Vorbereitung auf die Wettkampfsaison 2018.

14 Teilnehmer – 12 Sportler und zwei Betreuer waren in der Nacht auf Karfreitag mit Privat-PKWs von Langenbrand aus auf die 12stündige Fahrt gegangen. Bereits am Ankunftstag in Medulin (bei Pula/Istrien) standen die ersten Trainingseinheiten auf dem Programm. Zur Freude der Athleten waren wieder einige andere internationale Trainer mit ihren Schützlingen in das Hotel gekommen, darunter auch der ehemalige Bundestrainer Martin Ständner mit bayrischen Nachwuchstalenten. Die Werfer aus dem Murgtal, die sowohl für die LAG wie auch für den TVL Abteilung Rasenkraftsport starten, konnten auch mit Spitzensportlern aus Kroatien und Slowenien und deutschen Spitzensportlern Kontakt aufnehmen. Nach anstrengenden Trainingseinheiten bestand am Abend die Möglichkeit, die müden Muskeln im Hallenbad zu entspannen ein willkommener Ausgleich, denn das Wetter war mit höchstens 17 Grad und mit wenig Sonne recht unwirtlich. In drei Trainingsgruppen wurde von frühmorgens bis in die Abendstunden das Trainingsprogramm durchgezogen, Freizeit gab es wenig, denn der Aufenthalt sollte so gut wie möglich genutzt werden, um Schnell- und Kraftmuskulatur aufzubauen, die Wurftechnik zu verbessern, die Geschwindigkeit zu steigern und im ständigen Feedback mit den Trainern die optimale Einstellung zu erreichen. Cheftrainer Bernd Wörner (TVL/LAG) ist gespannt: Am 10. Mai werden wir in Langenbrand die Kreismeisterschaften für die Hammerwerfer veranstalten. Dort wird sich schnell zeigen, wie gut das Trainingslager bei den Teilnehmern angeschlagen hat. Und Grund zum Feiern wird es sicherlich auch geben: denn bis dahin wollen wir den neuen Hammerwurfring fertig gestellt haben.


Am freien Nachmittag im Trainingslager stand ein gemeinsamer Spaziergang der Hammerwerfer aus dem Murgtal auf dem Programm.

 

Foto und Bild: Katharina Vogt

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RKS: Int. DM Hallensteinstoßen in Erfurt

Erstellt von Jörg Hess am 19. März 2018

Bei der Int. DM-RKS  Hallensteinstoßen in Erfurt gab es gute Platzierungen südbadischer Athleten:

– Peter Gerth belegte in der AK4 -87kg den 4.Platz  (7,88m)

– Marc Prell belegte in der AK3 -74kg den 2. Platz  ( 7,73m)

 

 

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RKS: Badische Hallenmeisterschaften im Steinstoßen in Mannheim

Erstellt von Jörg Hess am 20. Februar 2018

Rasenkraftsportler eröffnen die Saison

Steinstoßen in Mannheim zum Saisonauftakt

Die Badischen Hallenmeisterschaften im Steinstoßen sind jedes Jahr der „Opener“ der Wettkampfsaison für die Rasenkraftsportler aus dem Murgtal. Trainer Bernd Wörner (TV Langenbrand) war mit den Leistungen seiner Schützlinge auf der Steinstoßanlage in der Sporthalle des Mannheimer Olympiastützpunktes am 4. Februar zufrieden, wenn auch die Gruppe insgesamt etwas kleiner war wie in den Vorjahren. 8 Meistertitel in 14 Wettkämpfen und dazu noch 4 Vizemeistertitel für die Sportler aus dem Murgtal zeigten wieder einmal, dass sich konsequente Nachwuchsarbeit lohnt.

Um dem Nachwuchs gleich zu Beginn der Saison das Ziel deutlich zu machen, treten einige der Langenbrander Sportler, wenn möglich, auch schon bei den nächsthöheren Wertungsstufen an. Auch wenn sie dann oft deutlich jünger sind als die Konkurrenz, zeigt sich doch oft, was mit Talent und gutem Training möglich ist. So kehrte das jüngste Leichtgewicht der Trainingsgruppe, der beim TVL trainierende Loffenauer Elias Schalamon (Jahrgang 2005) sowohl mit dem Meistertitel in der Wettkampfgruppe Schüler B über 50kg (Vizemeistert wurde sein Trainingskollege Mateo Körner, persönliche Bestleistung mit 8,27m) als auch mit dem Titel in der Gruppe Schüler A unter 60kg heim ins Murgtal. In beiden Wettkämpfen stellte er eine neue persönliche Bestmarke auf: Bei den Schülern B stieß er den 3kg Stein auf 9,67m, bei den Schülern A mit dem bereits 5kg schweren Stein, waren es noch sehr gute 7,82m. Persönliche Bestleistungen waren auch bei der nächsten Gewichtsklasse (Schüler A über 65kg) für beide TVL-Sportler ein Top-Ergebnis: Meister wurde Paul Sischka (Jahrgang 2003) mit 9,22m, der zwei Jahre jüngere Mateo Körner wurde Vizemeister mit 6,51m. Noch keine signifikante Leistungssteigerung war in der nächsten Wettkampfgruppe bei der Männlichen Jugend B mit dem 7,5 schweren Wettkampfstein aus Langenbrander Sicht zu erkennen: in der Gewichtsklasse über 82 kg gewann Benjamin Strobel (8,24m) den 3. Platz, Paul Sischka (7,82m) den 4. Platz. Teamkollege David Schalamon dagegen sicherte sich in der Gruppe unter 72 kg die Silbermedaille mit 9,55m und den Meistertitel bei der Männlichen Jugend A mit einer persönlichen Bestleistung von 7,90m mit dem Wettkampfstein, der 10kg wiegt. Medaillen fördern den Ehrgeiz und so hatte auch Teamkollege Benjamin Strobel in dieser Gruppe mehr Erfolg, er stieß den 10kg-Stein auf 7,22m – persönliche Bestleistung und Gold. Bei den Männern (Gewicht Wettkampfstein: 15kg) verwies der TVL-Sportler Andreas Scherbarth (Jahrgang 1993) die Konkurrenz ganz souverän in ihre Schranken: Gold mit 8,07m in der Gruppe über 98kg, Silber gab es für Teamkollege Leon Wörner (Jahrgang 1996) mit 6,78m. Kevin Weiß erzielte in der Gewichtsklasse unter 90kg mit 6,85kg den zweiten Platz. Das erste Mal dabei bei einem Steinstoßwettbewerb in einer Halle war das TVL-Talent Julia Wörner (Jahrgang 2003), die in der vergangenen Saison zum ersten Mal in der Rasenkraftsportabteilung des TV Langenbrand gestartet war. In Mannheim trat sie in zwei Wertungen an und brachte zwei Meistertitel heim ins Murgtal: bei den Schülerinnen A in der Gewichtsklasse unter 60kg stieß sie den 3kg schweren Stein auf 10,50m und bei der Weiblichen Jugend B in der Gewichtsklasse unter 65kg den dort 5kg schweren Stein auf 7,28m. Trainer Bernd Wörner freute sich, dass damit zwei persönliche Bestleistungen der jungen Nachwuchsathletin ausreichend Grund für die Hoffnung auf eine erfolgreiche Wettkampfsaison 2018 machen.

Text: Katharina Vogt

Bild: Leon Wörner.

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RKS: Kampfrichterschulung 2017

Erstellt von Jörg Hess am 16. April 2017

Kampfrichter machen sich fit für Wettkampfsaison

Schulung bei Kampfrichter-Obmann Willi Heldt

Die Kampfrichter des Rasenkraftsportverbandes sind auch in der Leichtathletik gefragte Spezialisten, denn sie befassen sich ganzjährig mit der Spezialdisziplin Hammerwerfen. Alle 2 Jahre müssen Kampfrichter ihre Lizenz mit einem Lehrgang verlängern lassen. Der TV Langenbrand ist ein Bundesstützpunkt der Hammerwerfer und hat daher auch einige lizenzierte Kampfrichter in seinen Reihen, die sich am vergangenen Wochenende vom Kampfrichterobmann Willi Heldt, der auch Geschäftsführer im Südbadischen Rasenkraft- und Tauziehsportverband ist, auf den neuesten Stand bringen ließen.

Gemeinsam mit Kollegin Luzia Burgbacher aus Furtwangen, arbeiteten sich die Unparteiischen aus Langenbrand, von Obmann Willi Heldt sachkundig geführt durch die umfangreichen Prüfungsunterlagen, bevor sie für die neue Saison den begehrten Verlängerungsstempel in den Kampfrichterpass bekamen. Willi Heldt freute sich, dass er Katharina Vogt, einer neuen Kampfrichterin im Langenbrander Team die Prüfung abnehmen konnte. Auch wenn die Grundzüge des Reglements über Jahre hinweg gleich bleiben, ergeben sich doch auch immer wieder neue technische Ergänzungen, wie z.B. die elektrooptische oder elektronische Weitenmessung, die bei großen und internationalen Wettkämpfen zunehmend das herkömmliche Maßband ablöst. Es bestand aber auch die Möglichkeit, in kollegialer Atmosphäre Situationen und Fragestellungen zu besprechen, die im Nachgang zu den letztjährigen Wettkämpfen für alle Kampfrichter von Interesse waren. Dabei gilt im Rasenkraftsport ebenso wie im Fußball: „Das was der Kampfrichter gesehen hat, ist Grundlage seiner Entscheidung – sein Wort gilt – egal, was Betreuer oder Trainer meinen gesehen zu haben!“ Aber Obmann Willi Heldt gab den Kampfrichtern für die laufende Saison auch mit auf den Weg: „Im Zweifelsfall, wenn im Kampfrichter-Team nicht 100%zweifelsfrei geklärt werden kann, ob gültig oder ungültig – dann entscheidet zu Gunsten der Athleten!“.

Text und Bild: Katharina Vogt

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RKS: Verbandstraining in Langenbrand

Erstellt von Jörg Hess am 16. April 2017

Neue Trikots für Werfer gesponsort

Verbandstraining in Langenbrand

National gehören die (Hammer-)Werfer aus Langenbrand zu den besten. Regelmäßig stehen sie bei Leichathletik und auch aus Rasenkraftsportwettkämpfen ganz oben auf dem Treppchen. Unermüdlich arbeitet das Trainerteam Bernd und Bastin Wörner, das bei Bedarf auch noch vom Brüderpaar Corsin und Leon verstärkt wird, an der Nachwuchsförderung. Am vergangenen Samstag fand nun ein Training des südbadischen Rasenkraft- und Tauziehsportverbandes in Langenbrand statt für Nachwuchssportler aus dem ganzen Bereich Südbaden und auch aus Furtwangen war ein hoffnungsfroher Teilnehmer dabei. In allen Rasenkraftdisziplinen wurde eifrig trainiert und in der Mittagspause mit Schnitzeln wieder Kraft und Energie getankt, bevor dann nachmittags weitere Trainingsschwerpunkte gesetzt wurden.

Bevor die Trainingseinheiten in den drei Disziplinen Hammer- und Gewichtwerfen sowie Steinstoßen Kraft und Aufmerksamkeit ganz in Anspruch nahmen, präsentierte der Langenbrander Werfernachwuchs das neue Wettkampf- und Trainingsoutfit, das von Markus Körner, Büro für Baustatik Querkraft aus Gernsbach, finanziell unterstützt worden war. Körner ist ein Fan der Langenbrander Hammerwerfer. Besonders stolz ist er auf seinen eigenen Sohn Matteo, der ebenfalls zum Nachwuchsteam gehört. Besonders die Jüngsten freute sich über den Aufdruck „querkraft“ und überlegten, welche Kräfte denn außer Fliehkraft, Querkraft und Schwerkaft noch auf die Hämmer wirken, wenn sie von den Athleten im Ring beschleunigt werden.

 

Text und Bild: Katharina Vogt

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